Verkehrslotsen kommen an Bord
Die Fortschritte in der Computer- und Unterhaltungsindustrie – etwa bei optischen und magnetischen Speichermedien, Displays oder im Mobilfunk – eröffnen der Bosch-Forschung neue Möglichkeiten, die Navigationssysteme für das Fahrzeug weiter zu entwickeln – und so Komfort und auch Insassensicherheit um ein Weiteres zu steigern.
Die hohen Speicherkapazitäten von DVDs und kompakten Festplatten (so genannte Microdrives) von einigen Gigabyte ermöglichen es, der digitalen Navigationskarte deutlich mehr Informationen mitzugeben. In den Zukunftsszenarien der Bosch-Forscher könnten der Navigationskarte beispielsweise Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Streckenabschnitten, Kurvenradien für eine adaptive Scheinwerferausrichtung oder auch das Gelände- und Höhenprofil für eine optimierte Getriebe- und Gemischregelung mitgegeben werden – allesamt für das Ziel, den Komfort und die Sicherheit zu erhöhen, aber auch die Umwelt zu entlasten.
Die zusätzlichen Daten, aber auch neue Hardware erfordern es, die bestehenden Softwarekonzepte zu überdenken. Zusatzinformationen für die digitale Karte müssen codiert und mit der bestehenden Straßenkarte verknüpft werden. Da der Zugriff auf eine Festplatte rund 10-mal schneller ist als auf eine CD oder DVD, kann ein Navigationssystem mit Festplatte häufiger und intensiver Informationen aus dem Kartenmaterial entnehmen.
Bei einem Onboard-Navigationssystem liegt alle Information auf der CD oder DVD im Fahrzeug. Aktuell sind die Daten nur für kurze Zeit, ein regelmäßiger Neukauf der Karten-CD ist notwendig. Hier setzt die Offboard-Navigation an: Die aktuelle Karte liegt komplett auf einem zentralen Computer eines Dienstleisters. Über ein Mobilfunk-Modul kann das Navigationsgerät eine Routenanfrage per SMS übermitteln und erhält sofort eine Streckenempfehlung.
Die Vorteile beider Ansätze soll die hybride Navigation verbinden: Eine digitale Karte befindet sich auf DVD oder Microdrive im Fahrzeug, von außen werden aktuelle Änderungen hinzugeladen, was weniger Verbindungskosten verursacht als die permanente Offboard-Übermittlung eines ganzen Kartenausschnitts. Die Aktualisierung kann nicht nur über die Karte erfolgen, es werden auch neue Fahrzeugfunktionen (Software) wie die oben beschriebenen Assistenzsysteme und Dienste wie dynamische innerstädtische Navigation ermöglicht.
Die zusätzlichen Daten, aber auch neue Hardware erfordern es, die bestehenden Softwarekonzepte zu überdenken. Zusatzinformationen für die digitale Karte müssen codiert und mit der bestehenden Straßenkarte verknüpft werden. Da der Zugriff auf eine Festplatte rund 10-mal schneller ist als auf eine CD oder DVD, kann ein Navigationssystem mit Festplatte häufiger und intensiver Informationen aus dem Kartenmaterial entnehmen.
Bei einem Onboard-Navigationssystem liegt alle Information auf der CD oder DVD im Fahrzeug. Aktuell sind die Daten nur für kurze Zeit, ein regelmäßiger Neukauf der Karten-CD ist notwendig. Hier setzt die Offboard-Navigation an: Die aktuelle Karte liegt komplett auf einem zentralen Computer eines Dienstleisters. Über ein Mobilfunk-Modul kann das Navigationsgerät eine Routenanfrage per SMS übermitteln und erhält sofort eine Streckenempfehlung.
Die Vorteile beider Ansätze soll die hybride Navigation verbinden: Eine digitale Karte befindet sich auf DVD oder Microdrive im Fahrzeug, von außen werden aktuelle Änderungen hinzugeladen, was weniger Verbindungskosten verursacht als die permanente Offboard-Übermittlung eines ganzen Kartenausschnitts. Die Aktualisierung kann nicht nur über die Karte erfolgen, es werden auch neue Fahrzeugfunktionen (Software) wie die oben beschriebenen Assistenzsysteme und Dienste wie dynamische innerstädtische Navigation ermöglicht.
Links, rechts oder geradeaus? Die Dunkelheit beeinträchtigt den Fahrer, das Navigationssystem bleibt aber auf Zack.