Eine trübe Flüssigkeit lässt
den eigentlich unsichtbaren Laserstrahl leuchten – ein Laser-
präzisionsbohrer im Einsatz.
Metall- und Kunststofftechnik, Fertigungsautomatisierung
Präzise Materialbearbeitung, moderne Prozesstechniken und hohe Fertigungsautomatisierung sorgen bei hohen Stückzahlen für zuverlässige Produkte. Produktionsforscher tragen direkt dazu bei, dass Bosch-Produkte halten, was sie versprechen. Die Entwickler testen neue Materialien dabei nicht nur mit Blick auf bessere Qualität, sondern auch für eine wirtschaftliche Fertigung.
Je feiner und präziser die Einspritzdüsen gefertigt sind, desto besser lässt sich die Verbrennung in einem Motor steuern. Nur hauchdünne Bruchteile eines Millimeters messen die Einspritzlöcher. Das liegt längst jenseits konventionellen Bohrens. Die Bosch-Forscher untersuchen daher Bearbeitungsmethoden für die Spritzlöcher mit Toleranzen von gegenwärtig etwa einem Mikrometer. Dabei setzen sie bei höchsten Genauigkeiten auf das Laserpräzisionsbohren. Ein Laserpuls mit einer Dauer von unter einer milliardstel Sekunde bringt das Metall an der Stelle des Lochs sofort
zum Verdampfen. Durch eine Vielzahl aufeinander folgender Pulse treiben die Forscher Schritt für Schritt ein Loch in das Material. Nur mikrometerkleine Toleranzen in der Serienproduktion führen dann zu einer optimalen Steuerung des Verbrennungsprozesses, geringem Verbrauch und niedrigen Emissionen im Großen.
zum Verdampfen. Durch eine Vielzahl aufeinander folgender Pulse treiben die Forscher Schritt für Schritt ein Loch in das Material. Nur mikrometerkleine Toleranzen in der Serienproduktion führen dann zu einer optimalen Steuerung des Verbrennungsprozesses, geringem Verbrauch und niedrigen Emissionen im Großen.
Für Testzwecke sichtbar
Kompetenzfelder
- Chemische Oberflächentechnik
- Lasermaterialbearbeitung, elektronische Aufbau- und Verbindungstechnik
- Werkstoff-, Prozess- und Bearbeitungstechnik Metalle
- Fertigungsautomatisierung
- Kunststofftechnik