Tests für den Serienstart
Der Serienstart von FlexRay steht kurz bevor. Damit alle Komponenten einwandfrei miteinander arbeiten, entwickeln Bosch-Forscher Testverfahren und überprüfen die korrekte Funktion der einzelnen Bauteile.
Um ein Steuergerät an einem FlexRay-Bus zu betreiben braucht man zwei Komponenten: Den Bus Transceiver und den Communication Controller. Der Bus Transceiver stellt die direkte Verbindung zur Datenleitung her: Einerseits schreibt er die logische Information, die versendet werden soll, in Form von Spannungspulsen auf den Bus; andererseits liest er die Signale aus, die von anderen Teilnehmern auf dem Bus gesendet werden. Diese Ebene wird als physikalische Bitübertragungsschicht oder Physical Layer bezeichnet. Außerdem umfasst FlexRay noch das Busprotokoll. Das Busprotokoll regelt, wie ein Netzwerk startet, wie ein Bustakt etabliert wird und welche Steuergeräte zu welchem Zeitpunkt senden dürfen. Der Communication Controller setzt das Busprotokoll in jedem Steuergerät um, beispielsweise verpackt er die zu übertragenden Informationen in ein Datenpaket und übergibt dieses Datenpaket zum richtigen Zeitpunkt zur Übertragung an den Bus Transceiver.
Nachdem die FlexRay-Spezifikation in der Version 2.1 verabschiedet wurde, hat der Geschäftsbereich Automotive Electronics bei Bosch einen für viele Anwendungsfälle einsetzbaren Communication Controller entwickelt. Dieses Modul trägt die Bezeichnung “E-Ray” und ist in der Hardware-Beschreibungssprache VHDL implementiert. Daraus können Halbleiterhersteller dann Communication Controller herstellen. E-Ray ist am Markt verfügbar und wurde bereits an sieben Halbleiterhersteller lizenziert.
Da es sich bei FlexRay um ein komplexes Protokoll handelt, stellt sich jedoch die Frage, ob am Markt verfügbare Bauteile auch wirklich der Spezifikation entsprechen und im Fahrzeug fehlerfrei miteinander kommunizieren können. Daher wurde im FlexRay Konsortium ein “Conformance Test” spezifiziert und bei verschiedenen Testhäusern implementiert. Dort kann nun jeder Hersteller seine Bauteile überprüfen lassen, ob alle Funktionalitäten, die in der Spezifikation beschrieben sind, auch richtig umgesetzt wurden. Besteht ein Bauteil erfolgreich alle Tests, wird es zertifiziert und gilt damit als FlexRay-konform – die erste Voraussetzung für Interoperabilität im Fahrzeug.
E-Ray hat den Conformance Test bereits erfolgreich durchlaufen. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, dass FlexRay-konform zertifizierte Bausteine schnell auf dem Markt verfügbar sind.
Neben dem Conformance Test untersuchen Bosch-Forscher das Verhalten von FlexRay bis ins Detail. Dazu haben sie einen Demonstrator mit vier Steuergeräten aufgebaut. Damit können die Spannungsimpulse, die über das Netzwerk laufen, untersucht werden, es können aber auch die verschiedenen Aspekte des Busprotokolls nachgestellt und getestet werden.
Nachdem die FlexRay-Spezifikation in der Version 2.1 verabschiedet wurde, hat der Geschäftsbereich Automotive Electronics bei Bosch einen für viele Anwendungsfälle einsetzbaren Communication Controller entwickelt. Dieses Modul trägt die Bezeichnung “E-Ray” und ist in der Hardware-Beschreibungssprache VHDL implementiert. Daraus können Halbleiterhersteller dann Communication Controller herstellen. E-Ray ist am Markt verfügbar und wurde bereits an sieben Halbleiterhersteller lizenziert.
Da es sich bei FlexRay um ein komplexes Protokoll handelt, stellt sich jedoch die Frage, ob am Markt verfügbare Bauteile auch wirklich der Spezifikation entsprechen und im Fahrzeug fehlerfrei miteinander kommunizieren können. Daher wurde im FlexRay Konsortium ein “Conformance Test” spezifiziert und bei verschiedenen Testhäusern implementiert. Dort kann nun jeder Hersteller seine Bauteile überprüfen lassen, ob alle Funktionalitäten, die in der Spezifikation beschrieben sind, auch richtig umgesetzt wurden. Besteht ein Bauteil erfolgreich alle Tests, wird es zertifiziert und gilt damit als FlexRay-konform – die erste Voraussetzung für Interoperabilität im Fahrzeug.
E-Ray hat den Conformance Test bereits erfolgreich durchlaufen. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, dass FlexRay-konform zertifizierte Bausteine schnell auf dem Markt verfügbar sind.
Neben dem Conformance Test untersuchen Bosch-Forscher das Verhalten von FlexRay bis ins Detail. Dazu haben sie einen Demonstrator mit vier Steuergeräten aufgebaut. Damit können die Spannungsimpulse, die über das Netzwerk laufen, untersucht werden, es können aber auch die verschiedenen Aspekte des Busprotokolls nachgestellt und getestet werden.
Vier Steuergeräte (oben) sind über Buskabel (gelb) miteinander verbunden. Die Platine in der Mitte stellt einen aktiven Stern dar. Mit diesem Aufbau können die Forscher verschiedene Bustopologien durchspielen, etwa einen stern- oder reihenförmigen Anschluss der Busteilnehmer.