Eine eigene Sprache fürs Auto
Die Vielzahl an Fahrzeugfunktionen kann den Fahrer schnell überfordern. Die Forscher bei Bosch arbeiten deswegen an eindeutigen, intuitiv erfassbaren Zeichen und Signalen, um die Sicherheit im Fahrzeug zu erhöhen.
Die Zeichen und Signale im Auto sollen den Fahrer unmissverständlich über Fahrzeugzustände informieren und vor kritischen Situationen warnen. Dazu untersuchen die Forscher, welche Signale von Testpersonen intuitiv und eindeutig erfasst werden können. Dabei nutzen sie alle Sinneskanäle: Optische Zeichen etwa auf einem Navigationsdisplay, akustische Signale und haptische Eindrücke wie Vibrationen des Fahrersitzes. Bei Komfortfunktionen dominiert oft der visuelle Aspekt: Eine Grafik in Form eines Icons oder Symbols zeigt dem Fahrer auf übersichtliche Weise, welche Optionen er hat, und was er etwa beim rückwärts Einparken machen soll. Zusätzlich können über akustische Signale Beginn und Abschluss von Lenkradeinschlag, Zurückfahren und Bremsen markiert werden. Der Effekt: Der Fahrer lernt die begleitenden Tonfolgen. Bald kann er allein mit Hilfe der Akustik einparken, so dass sein Blick für Fußgänger oder Hindernisse frei wird. In kritischen Situationen müssen die Signale mehrere Sinneskanäle ansprechen. Akustische und haptische Signale sind dann ein Muss: Sie werden von Menschen besonders schnell in Reaktionen umgesetzt. Beim Spurverlassenswarner wird etwa das Nagelbandrattern – bekannt von Baustellenmarkierungen – akustisch und haptisch simuliert.
Die Lautsprecher liefern ein Rattern, der Fahrersitz wird in Vibration versetzt. Ausgiebige Tests mit Versuchspersonen haben ergeben, das der Fahrer daraufhin richtig reagiert: „Das Auto kommt von der Spur ab. Also: Gegenlenken“. Besonders wichtig bei Fahrerassistenzsystemen ist die Kommunikation hin zum Fahrer. So lenken schlechte Zeichen mehr ab als sie nutzen. Dies gilt insbesondere in kritischen Situationen. Deshalb entwickeln die Forscher ergonomisch durchdachte, schnell erfassbare Zeichen. Besonders in zeitkritischen und komplexen Fahrsituationen, müssen die Zeichen eine klare „Sprache“ sprechen und eine unmittelbar umsetzbare Handlungsanleitung enthalten. Denn dann zählen Bruchteile von Sekunden. Beispiel: Wenn während einer Autobahnfahrt drei unabhängig arbeitende Assistenzsysteme die Information „Hindernis vorn!“, „Spurverlassen nach links“, aber „Fahrzeug im toten Winkel“ ausgeben, so soll die handlungsleitende Ausgabe lauten: „Spur halten und bremsen!“ Um die Kommunikation Fahrzeug/Fahrer mit einer eigenen Fahrzeugsprache zu gestalten, haben die Forscher eine Methodik für die Zeichenentwicklung erarbeitet. Sie berücksichtigt innerhalb eines abstrakten Modelles verschiedene Kommunikationssituationen: Informieren, Aufmerksamkeit lenken, Warnen und sofortige Handlungsaufforderung. Aber auch konkret, welcher Knopf ist zu drücken oder drehen, welcher Hebel zu ziehen. Aus diesen Kriterien leiten die Forscher die Eigenschaften für visuelle, akustische und haptische Zeichen ab. Dann ist die Kreativität von Designern für die Umsetzung in reale Zeichen gefragt.
Die Lautsprecher liefern ein Rattern, der Fahrersitz wird in Vibration versetzt. Ausgiebige Tests mit Versuchspersonen haben ergeben, das der Fahrer daraufhin richtig reagiert: „Das Auto kommt von der Spur ab. Also: Gegenlenken“. Besonders wichtig bei Fahrerassistenzsystemen ist die Kommunikation hin zum Fahrer. So lenken schlechte Zeichen mehr ab als sie nutzen. Dies gilt insbesondere in kritischen Situationen. Deshalb entwickeln die Forscher ergonomisch durchdachte, schnell erfassbare Zeichen. Besonders in zeitkritischen und komplexen Fahrsituationen, müssen die Zeichen eine klare „Sprache“ sprechen und eine unmittelbar umsetzbare Handlungsanleitung enthalten. Denn dann zählen Bruchteile von Sekunden. Beispiel: Wenn während einer Autobahnfahrt drei unabhängig arbeitende Assistenzsysteme die Information „Hindernis vorn!“, „Spurverlassen nach links“, aber „Fahrzeug im toten Winkel“ ausgeben, so soll die handlungsleitende Ausgabe lauten: „Spur halten und bremsen!“ Um die Kommunikation Fahrzeug/Fahrer mit einer eigenen Fahrzeugsprache zu gestalten, haben die Forscher eine Methodik für die Zeichenentwicklung erarbeitet. Sie berücksichtigt innerhalb eines abstrakten Modelles verschiedene Kommunikationssituationen: Informieren, Aufmerksamkeit lenken, Warnen und sofortige Handlungsaufforderung. Aber auch konkret, welcher Knopf ist zu drücken oder drehen, welcher Hebel zu ziehen. Aus diesen Kriterien leiten die Forscher die Eigenschaften für visuelle, akustische und haptische Zeichen ab. Dann ist die Kreativität von Designern für die Umsetzung in reale Zeichen gefragt.
Markierungen beschreiben den nötigen Einschlag des Lenkrads, der geknickte Balken zeigt den Fortschritt der Aktion.