Editorial

Entwicklungsziel: Null-Fehler-Qualität

Die Anforderungen an die High-Tech-Komponenten im Kraftfahrzeug steigen weiter: Die Bauteile werden leistungsfähiger, gleichzeitig soll der Kraftstoffverbrauch geringer sein. Leichtbauweise ist ebenso gefragt wie Robustheit. Für einen Zulieferer wie Bosch kommt hinzu, dass die Fertigung immer das Format einer Großserie hat: Der Materialdurchsatz ist hoch und die Taktzeiten sind typischerweise wenige Sekunden lang. Und trotzdem müssen die Bauteile eine hohe Präzision aufweisen. Materialdefekte sind tabu. Eine fehlerfreie, so genannte Null-Fehler-Produktion ist gefordert. Sie lässt sich in vielen Fällen nur mit einer zerstörungsfreien Prüfung im Fertigungstakt erzielen. Gleichzeitig ermöglichen diese Prüfmethoden eine schnellere Entwicklung neuer Produkte und eine zügige Optimierung unserer Fertigungsprozesse.

Die praktische Nutzung zerstörungsfreier Prüftechniken erfordert eine detaillierte anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung – sowohl bezüglich der Auswahl geeigneter physikalischer Messprinzipien als auch der schnellen Auswertung und Beurteilung der gewonnenen Messdaten. Diese so genannte „Fertigungs- und Qualitäts-Messtechnik“ hat einen hohen Stellenwert für Bosch und leistet einen wichtigen Beitrag, unseren Kunden kostengünstige und zuverlässige Produkte zur Verfügung zu stellen.