Dr. Wilfried Ihl
Abteilungsleiter Kunststofftechnik
Zentralbereich Forschung und Vorausentwicklung
Editorial
Mehr Freiheiten durch Polymerwerkstoffe
Polymerwerkstoffe leisten einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung von Bosch-Erzeugnissen in der Automobiltechnik und bei Elektrowerkzeugen. Vom weichen Gel, das die empfindliche Elektronik vor Umgebungseinflüssen schützt, über Elastomere als Dichtelemente und Membranen bis zu Hochleistungs-Thermoplastbauteilen im Motorraum, bieten sie durch maßgeschneiderte Eigenschaften ein breites Einsatzspektrum. Kunststoffe besitzen ein hohes Potenzial für Leichtbau, Funktionsintegration, Designfreiheit, Miniaturisierung, Geräusch- und Schwingungsdämpfung.
Die steigende Funktionalität unserer Erzeugnisse erfordert zunehmend die Integration von Elektronik und Mechanik in eng tolerierten Bauteilen. Hohe Einsatztemperaturen sowie mechanische Belastungen unter aggressiven Medien stellen hohe Anforderungen an die Werkstoffe, die Bauteilkonstruktion und die Verarbeitungstechnik.
Bosch entwickelt Simulationsmethoden zur Bauteilauslegung und Zuverlässigkeitsbewertung, die die temperatur-, geschwindigkeits- und zeitabhängigen Eigenschaften der Kunststoffe berücksichtigen. Erprobungszeiten können so drastisch verkürzt werden. Die Kosten sinken.
Neue Strategien zur Prozessregelung in der Spritzgießtechnik ermöglichen eine stabile Großserienfertigung hochpräziser Thermoplastbauteile bei konstantem Qualitätsniveau.
Polymerwerkstoffe leisten einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung von Bosch-Erzeugnissen in der Automobiltechnik und bei Elektrowerkzeugen. Vom weichen Gel, das die empfindliche Elektronik vor Umgebungseinflüssen schützt, über Elastomere als Dichtelemente und Membranen bis zu Hochleistungs-Thermoplastbauteilen im Motorraum, bieten sie durch maßgeschneiderte Eigenschaften ein breites Einsatzspektrum. Kunststoffe besitzen ein hohes Potenzial für Leichtbau, Funktionsintegration, Designfreiheit, Miniaturisierung, Geräusch- und Schwingungsdämpfung.
Die steigende Funktionalität unserer Erzeugnisse erfordert zunehmend die Integration von Elektronik und Mechanik in eng tolerierten Bauteilen. Hohe Einsatztemperaturen sowie mechanische Belastungen unter aggressiven Medien stellen hohe Anforderungen an die Werkstoffe, die Bauteilkonstruktion und die Verarbeitungstechnik.
Bosch entwickelt Simulationsmethoden zur Bauteilauslegung und Zuverlässigkeitsbewertung, die die temperatur-, geschwindigkeits- und zeitabhängigen Eigenschaften der Kunststoffe berücksichtigen. Erprobungszeiten können so drastisch verkürzt werden. Die Kosten sinken.
Neue Strategien zur Prozessregelung in der Spritzgießtechnik ermöglichen eine stabile Großserienfertigung hochpräziser Thermoplastbauteile bei konstantem Qualitätsniveau.
Autor des Editorials
Inhaltlich verantwortlich für diese Ausgabe
Robert Bosch GmbH
Dr. Wilfried Ihl
FV/PLK
Postfach 11 31
71301 Waiblingen
Telefon: 07151 503 22 40
Telefax: 07151 503 26 64
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